Haben Sie sich je gefragt, wie die atemberaubenden geometrischen Muster in Moscheen und Palästen entstehen? Es ist erstaunlich einfach – ein Zirkel, ein Lineal und eine Menge Können. Eric Broug erklärt die Schönheit islamischer Geometrie in vier Minuten.
Eine Reise durch die iranische Fliesenkunst
Über Jahrhunderte haben Kunsthandwerker im Iran das schlichte Handwerk der Fliesenherstellung zu atemberaubenden Kompositionen erhoben. Ihre leuchtenden Mosaike schmücken Moscheen, Paläste und Grabstätten und zeigen die exquisite Schönheit islamischer und arabesker Ästhetik. Diese Tradition ist eng mit der iranischen Architektur verwoben – und ihr Erbe fasziniert bis heute.
Die Wurzeln der iranischen Fliesenkunst reichen weit in die vorislamische Zeit zurück; frühe Beispiele zeigen geometrische Muster und leuchtend glasierte Ziegel.
Fein gemahlener Ton, oft mit Quarz für zusätzliche Festigkeit vermischt, bildete die Basis. Natürliche Mineralien lieferten die Farben: Kobalt für ein intensives Blau, Kupfer für Türkis und Grün, Mangan für warme Braun- und Schwarztöne.
Zu den bekanntesten Motiven zählen die Arabeske mit ihren stilisierten Blüten- und Pflanzenformen sowie geometrische Muster, die mit Parkettierungen und verschlungenen Linien faszinierende optische Wirkungen erzeugen. Auch die Kalligrafie spielte eine große Rolle.
Woher unsere Muster stammen
Papital-Motive sind nicht erfunden. Jedes stammt von einem realen Bauwerk – von Monumenten, Moscheen und Palästen in Isfahan, Schiras, Teheran und Yazd, aus dem goldenen Zeitalter persischer und islamischer Architektur. Was Sie am Ohr tragen, hat eine Adresse.
Yazd Design aus Papitals Signature-Kollektion ist inspiriert vom Mosaikschmuck der Freitagsmoschee von Yazd aus dem 14. Jahrhundert. Kobalt, Türkis und Weiß dieser Kollektion sind die Farben genau dieser Wand.
Die Verbindung reicht tiefer als das Bild. Dieselbe Zirkel-und-Lineal-Geometrie, die jene Wände ordnete, ordnet auch unsere Fliesen – und die Formen, die wir schneiden (Halbmond, Bogen, Achteck, Raute), sind die Formen, die sich auf den Fassaden wiederholen, von denen sie stammen.